Wie Motive den Managementerfolg beeinflussen

Zusammenfassung: Die Analyse von Motiv-Strukturen bei Führungskräften erweist sich unter potenzial- und eignungsdiagnostischen Aspekten als sehr aufschlussreich. Insbesondere die als Leadership Motive Pattern bezeichnete Motiv-Konstellation hat sich in vorausgegangenen Untersuchungen nicht nur als guter Prädiktor für den Karriereerfolg von Führungskräften erwiesen, sondern auch, wie wir in unserer Studie hier aufzeigen konnten, zur Vorhersage des betriebswirtschaftlich relevanten Managementerfolgs. Um als Manager erfolgreich zu sein, bedarf es des Willens zur Führung: des Machtmotivs, der Bereitschaft (und „Lust“) Einfluss auf andere auszuüben. Allerdings bedeutet das nicht, dass erfolgreiche Führung gleichsam „natürlich“ von der Motiv-Konstellation M+/A- abhängt, denn es gibt Situationen, in denen sich ein hohes Anschlussmotiv als für den Erfolg günstig erweist, so z.B. in Führungssituationen, in denen es um den guten, vertrauensvollen Kontakt zu anderen Personen geht. Verhalten ist grundsätzlich als Wechselwirkung zwischen personbezogener Motivausprägung und situativen Gegebenheiten aufzufassen. Nur durch Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen an eine Führungsposition lassen sich diagnostisch verlässliche Aussagen treffen.

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